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Wynter

BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 02:09
von Bonnie
Drachen, beschützt den Menschen vor der Welt!
Drachen, beschützt die Welt vor dem Menschen!


Drachen? Bitte was? - Natürlich, jedes Menschenkind weiß doch über sie bescheid, egal ob arm oder reich!
Drachen sind keine geflügelten, feuerspuckenden Wesen. Sie haben ganz menschliche Gestalt; wenn sie so wollen.

Die Drachen

"Drachen" werden in Menschengestalt von anderen Drachen geboren - ein Mensch kann nie zum Drachen werden oder
einen Drachen zeugen. Ab ihrem 15. Lebensjahr lernen sie, sich in Tiere zu verwandeln. Anfangs kann jeder ein
Luft-, ein Wasser- und ein Erdentier wählen und hat für jedes 3 Leben. Die Korpusse der Tiere sind in der
Wandlung kombinierbar. Ein Drache mit dem Erdentier Fuchs und dem Lufttier Schwalbe kann also auch die Gestalt
eines Fuchses mit Schwalbenflügeln - o.Ä. - annehmen. Desweiteren ist die Größe der Korpusse variabel. Wer noch
alle 3 Leben des Fuchskörpers (um bei diesem Beispiel zu bleiben) hat, kann die normale Größe des Fuchses
verdreifachen. Mit dem Alter kann man sich weitere Korpusse aneignen.

Beliebt sind bei den Drachen, neben prunkvollen Festen mit Musik und Tanz oder Kulturveranstaltungen wie Theater,
bei denen sie sich von den Menschen bespaßen lassen, vor allem Turniere. Dabei messen sich die talentiertesten Wandler
auf der Erde, im Wasser und in der Luft. Gekämpft wird bis zum Tod eines Korpus. Diese Turniere sind ein legitimes Mittel,
sich Rang und Namen zu erkämpfen und nicht selten suchen Eltern dort nach einem starken, würdigen Partner für ihr Kind.
Immerhin geht es bei Eheschließungen nicht um Liebe, sondern um effiziente Fortpflanzung.

Denn was die Drachen von den Menschen unterscheidet - Außer der Fähigkeit, sich zu wandeln - sind ihre Gefühle. Drachen
kennen keine Bauchgefühle, können nicht "auf ihr Herz hören"; Sie werden nur von ihrem Verstand geleitet und gelten deshalb
als sehr gerecht. Sie nehmen die Beschützerrolle der "dummen", weil liebenden, Menschen an.


Staat und Gesellschaft

Drachen gelten als die Schützer der Menschen. Deshalb werden alle wichtigen Positionen im Kaiserreich Wynter von
ihnen eingenommen. Dazu gehören Kaiser und Kaiserin sowie hohe Minister und Richter. Die Diener der Drachen sind
Menschen. Zu den Dienern gehören persönliche Angestellte, die ihnen Türen aufhalten und Mäntel abnehmen; aber auch
Künstler, Musiker, Schauspieler, die für die Unterhaltung der Drachen sorgen. Die Diener der Drachen haben unter den
Menschen den höchsten Rang; das Handwerk wird normalerweise von Generation zu Generation weitergegeben.
Den Dienern der Drachen ist es nicht erlaubt, diesen direkt ins Gesicht zu sehen.

Wynter und Umgebung

Das Kaiserreich Wynter besteht im Grunde aus einer großen Stadt. Im Hauptschloss lebt die Kaiserfamilie. In direkten
Anbauten die Minister. Die Stadt, deren prunkvolle Häuser sich um das Schloss drängen, beheimatet die menschlichen
Diener der Drachen und ihre Familien, aber auch andere Menschen, die für ein normales Stadtleben unerlässlich sind:
Ärzte, Händler. Einzig die Richterrolle wird immer von Drachen besetzt.
Je weiter man sich vom Schloss entfernt, desto mehr nimmt der Prunk und Reichtum ab. Hinter den massiven Stadtmauern
schließlich liegen alte Ruinen, in denen in kleinen Holzhütten die ärmsten Menschen, meist Bauern, hausen. Ihre
Produkte, die sie in der Stadt verkaufen, sind unerlässlich; dennoch ist es beinahe unmöglich, aus dem Stand, in den man
hineingeboren wurde, aufzusteigen.

Die Jagd in den umliegenden Feldern ist streng verboten, da jedes Tier ein Drache sein könnte!

Wer willst du sein?
Ein Mitglied der Kaiserfamilie?
Ein junger Wandler, der um die Gunst der Prinzessin kämpft?
Ein berühmter Musiker, oft zu Gast am Kaiserhof, Solist bei großen Festen?
Ein Bauernkind, das versucht, die undruchdringliche Barriere der Stände zu durchbrechen?

...

Entscheide selbst!

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Charakter:

Verfasst: Do 18. Apr 2013, 02:09
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Re: Wynter

BeitragVerfasst: Di 2. Jul 2013, 22:06
von Clyde
Name: Yanu
Geschlecht:
Alter: 18
Rasse: Drache (Unbekannt)
Stand: Lehrling eines menschlichen Künstlers in der Innenstadt Wynters
Aussehen: Yanu hat dunkles Haar - die Farbe liegt irgendwo zwischen Dunkelbraun und Schwarz. "Ebenholz" trifft es vielleicht am besten. Die in der Regel ordentlich gekämmten leichten Wellen reichen ihm seidig bis in Stirn und Nacken und kräuseln sich besonders in den Spitzen vorwitzig. Yanus Augen haben den warmen, glänzenden Goldton von flüssigem Honig; Sie wirken einladend, schmeichelnd, sanft. Aber sie sind undurchdringlich und verwehren bei genauem Hinsehen wie Spiegel einen Einblick in das Innere des Jungen. Yanus haut wirkt makellos: glatt, rein, immer etwas blass. Glieder wie aus einem Guss mögen den Vergleich einer Porzellanpuppe in einem hervorrufen. Er hat nicht einmal sichtbare Falten - außer feinen Grübchen in den Wangen, von denen man sich fragen mag, wo sie herstammen, denn Yanu lächelt selten. Der Junge ist durchschnittlich groß und die flachen, aber sichtbaren Muskeln eines werdenden Mannes zeichnen sich unter seiner Haut ab; dennoch traut man ihm auf den ersten Blick keine harte Arbeit zu, dafür wirkt er zu fein, als könne das Porzellan zerbrechen.
Yanus Landtiergestalt ist ein schlanker, schwarzer Kater mit honiggoldenen Augen. Sein Lufttier ein zierlicher, hellbrauner Jagdfalke. Sein Wassertier ein wendiger, dunkler Otter.
Charakter: Yanu ist ein stiller Zeitgenosse. Einer der andere beobachtet, sie regelrecht studiert, der ihr und sein Handeln genau abwägt. Der Junge braucht keine ständige Aufmerksamkeit, keine dauernden Konversationen; er ist zufrieden, wenn er still irgendwo sitzen und den Menschen zusehen kann. Er ist kein Freund von Spontanität; lieber will Yanu alles gründlich überdenken und begründen, seine Taten brauchen klare Beweggründe. So erfüllt er auch Aufgaben, die ihm gegeben werden, ohne zu Murren - solange er einen Sinn dahinter sieht. Für seine Mitmenschen ist er meist ein Buch mit sieben Siegeln, der wenig seiner Gefühle und Gedanken nach außen lässt.
Sonstiges: Yanu gibt sich als normaler Mensch aus, niemand weiß um seine Herkunft. Doch seltsamerweise sind der schwarze Kater, der gerne durch das Haus des Künstlers streicht, und er nie im selben Raum.