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Beitragvon Clyde » Fr 3. Feb 2012, 21:42

Drachen, beschützt den Menschen vor der Welt!
Drachen, beschützt die Welt vor dem Menschen!


Drachen? Bitte was? - Natürlich, jedes Menschenkind weiß doch über sie bescheid, egal ob arm oder reich!
Drachen sind keine geflügelten, feuerspuckenden Wesen. Sie haben ganz menschliche Gestalt; wenn sie so wollen.

Die Drachen

"Drachen" werden in Menschengestalt von anderen Drachen geboren - ein Mensch kann, so sagt man zumindest,
nie zum Drachen werden oder einen Drachen zeugen. Ab ihrem 15. Lebensjahr lernen sie, sich in Tiere zu verwandeln.
Anfangs kann jeder ein Luft-, ein Wasser- und ein Erdentier wählen und hat für jedes 3 Leben. Die Korpusse der Tiere
sind in der Wandlung kombinierbar. Ein Drache mit dem Erdentier Fuchs und dem Lufttier Schwalbe kann also auch die
Gestalt eines Fuchses mit Schwalbenflügeln - o.Ä. - annehmen. Desweiteren ist die Größe der Korpusse variabel. Wer noch
alle 3 Leben des Fuchskörpers (um bei diesem Beispiel zu bleiben) hat, kann die normale Größe des Fuchses
verdreifachen. Mit dem Alter kann man sich weitere Korpusse aneignen.
Was die Drachen von den Menschen unterscheidet - Außer der Fähigkeit, sich zu wandeln - sind ihre Gefühle.
Drachen kennen keine Bauchgefühle, können nicht "auf ihr Herz hören"; Sie werden nur von ihrem Verstand geleitet
und gelten deshalb als sehr gerecht. Sie nehmen die Beschützerrolle der "dummen", weil liebenden, Menschen an.

Staat und Gesellschaft

Drachen gelten als die Schützer der Menschen. Deshalb werden alle wichtigen Positionen im Kaiserreich Wynter von
ihnen eingenommen. Dazu gehören Kaiser und Kaiserin sowie hohe Minister und Richter. Die Diener der Drachen sind
Menschen. Zu den Dienern gehören persönliche Angestellte, die ihnen Türen aufhalten und Mäntel abnehmen; aber auch
Künstler, Musiker, Schauspieler, die für die Unterhaltung der Drachen sorgen. Die Künstler haben unter den
Menschen den höchsten Rang; das Handwerk wird normalerweise von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Ärzte der Drachen dürfen, da sie sehr viel über die Drachen wissen, den Palast nie verlassen.
Den Dienern der Drachen ist es nicht erlaubt, diesen direkt ins Gesicht zu sehen.

Wynter und Umgebung

Das Kaiserreich Wynter besteht im Grunde aus einer großen Stadt. Im Hauptschloss lebt die Kaiserfamilie. In direkten
Anbauten die Minister. Die Stadt, deren prunkvolle Häuser sich um das Schloss drängen, beheimatet die menschlichen
Diener der Drachen und ihre Familien, aber auch andere Menschen, die für ein normales Stadtleben unerlässlich sind:
Ärzte, Händler. Einzig die Richterrolle wird immer von Drachen besetzt.
Je weiter man sich vom Schloss entfernt, desto mehr nimmt der Prunk und Reichtum ab. Hinter den massiven Stadtmauern
schließlich liegen alte Ruinen, in denen in kleinen Holzhütten die ärmsten Menschen, meist Bauern, hausen. Ihre
Produkte, die sie in der Stadt verkaufen, sind unerlässlich; dennoch ist es unmöglich, aus dem Stand, in den man
hineingeboren wurde, aufzusteigen. In den Ruinen gilt Leseverbot, um Kontrolle darüber zu haben, was die Menschen wissen.
Die Menschen in der Stadt bekommen eine bessere Bildung und mehr Luxus - sie fühlen sich als etwas besonderes, und
die wenigsten begreifen, dass genau das die Taktik der Drachen ist: Sie stellen die Menschen zufrieden, damit diese
keine Fragen stellen und keine revolutionären Gedanken hegen.
Die Jagd in den umliegenden Feldern ist streng verboten, da jedes Tier ein Drache sein könnte!


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Re: Wynter

Beitragvon Clyde » Sa 4. Feb 2012, 22:12

Name: Yanu
Geschlecht:
Alter: 18
Rasse: Drache (Unbekannt)
Stand: Lehrling eines menschlichen Künstlers in der Innenstadt Wynters
Aussehen: Yanu hat dunkles Haar - die Farbe liegt irgendwo zwischen Dunkelbraun und Schwarz. "Ebenholz" trifft es vielleicht am besten. Die in der Regel ordentlich gekämmten leichten Locken reichen ihm seidig bis in Stirn und Nacken und kräuseln sich besonders in den Spitzen vorwitzig. Yanus Augen haben den warmen, glänzenden Goldton von flüssigem Honig; Sie wirken einladend, schmeichelnd, sanft. Aber sie sind undurchdringlich und verwehren bei genauem Hinsehen wie Spiegel einen Einblick in das Innere des Jungen. Yanus haut wirkt makellos: glatt, rein, immer etwas blass. Glieder wie aus einem Guss mögen den Vergleich einer Porzellanpuppe in einem hervorrufen. Er hat nicht einmal sichtbare Falten - außer feinen Grübchen in den Wangen, von denen man sich fragen mag, wo sie herstammen, denn Yanu lächelt selten. Der Junge ist durchschnittlich groß und die flachen, aber sichtbaren Muskeln eines werdenden Mannes zeichnen sich unter seiner Haut ab; dennoch traut man ihm auf den ersten Blick keine harte Arbeit zu, dafür wirkt er zu fein, als könne das Porzellan zerbrechen.
Yanus Landtiergestalt ist ein schlanker, schwarzer Kater mit leuchtend gelben Augen. Sein Lufttier ein zierlicher, hellbrauner Jagdfalke. Sein Wassertier ein wendiger, dunkler Otter.
Charakter: Yanu ist ein stiller Zeitgenosse. Einer der andere beobachtet, sie regelrecht studiert, der ihr und sein Handeln genau abwägt. Der junge Drache braucht keine ständige Aufmerksamkeit, keine dauernden Konversationen; er ist zufrieden, wenn er still irgendwo sitzen und den Menschen zusehen kann. Er ist kein Freund von Spontanität; lieber will Yanu alles gründlich überdenken und begründen, seine Taten brauchen klare Beweggründe. So erfüllt er auch Aufgaben, die ihm gegeben werden, ohne zu Murren - solange er einen Sinn dahinter sieht. Es ist nicht so, dass er keine Gefühle kennt - Yanu kann traurig sein und sich freuen, Überraschung und Schreck empfinden wie jeder normale Mensch. Aber er lässt sehr wenig davon nach außen, ist für seine Mitmenschen ein Buch mit sieben Siegeln.
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