Neuseeland




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Neuseeland

Beitragvon Clyde » Mi 21. Sep 2011, 18:59

London, 1852:
Ihr steht am Kai, vor euch ein riesiges Schiff mit drei Masten und großen Segeln. Die Luft steht, es riecht nach salziger Meeresluft, Fisch und vielen Menschen. Der Hafen ist voll von Ihnen, die das gleiche Schicksal erwartet wie Euch - Ihr wandert aus in ein fernes Land, ein Land, das mehr als 1o.ooo Meilen von euch entfernt liegt und neu besiedelt werden soll.

Nach Neuseeland brechen nicht nur arme Schlucker und Dienstmägde auf um ein neues Leben anzufangen. Auch Handwerker und deren Familien, junge Abenteurer und sehr wohl auch der hohe Adel: Schafbarone, Pferdezüchter, junge versprochene Frauen, die alle nur das Eine suchen: Glück. Werden sie es finden?

In einem Land, das weite Graslandschaften, hohe verschneite Berge, lange Sandstrände am Meer, Tropenwälder und klare Seen bereit hält. Doch nicht nur das: In Neuseeland ist alles anders als in London. Die Menschen gehen an ihre Grenzen, das zu erreichen, was sie wollen. Oder um einfach zu überleben... Zudem sind da noch die Maoris, die Einheimischen Neuseelands, die zwar sehr freundlich sind, aber auch ein paar schwarze Schafe besitzen und den pakeha (den Weißen) ihr Leben erschweren.
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Re: Neuseeland

Beitragvon Clyde » Mi 21. Sep 2011, 19:05

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Name im RS: Clay Baxter
Status: Sohn eines Anwalts
Alter: 18
Aussehen: Clay hat windiges Haar und wolkige Augen. Das feine, weißblonde Haar, das Clay bis in den Nacken und in die Stirn reicht, ist so dünn wie die ersten Federn eines Vogeljungen und tanzt so selbst bei fast vollkommener Windstille um die kindlich-großen Augen. Deren Farbe, ein musterloses, blasses Blau, wirkt wie verwaschen oder zu sehr mit Wasser verdünnt. Im Kontrast zu den weltoffenen, neugierigen Augen steht ein markantes Gesicht mit hohen Wangenknochen und scharfen Konturen, an denen man sich beinahe zu schneiden glaubt, wenn man Clay berührt. Letztendlich entscheidet wohl Clays Lächeln über Sanftheit oder Schärfe; dieses kann schmeichelnd und einladend wirken, oder fast verletztend spöttisch und abweisend, und von einer auf die andere Sekuunde wechseln.
Vorgeschichte: Bereits vor Clays Geburt verlor seine Mutter zwei Kinder; umsomehr wurde der einzige Sohn dann gehegt und behütet. Clay wuchs in adeligen Verhältnissen auf, bekam alles, was er wollte, hatte aber nie viele Freiheiten - zu Groß war die Sorge um ihn. Er sieht Neuseeland mit gemischten Gefühlen entgegen: Auf der einen Seite reizt es ihn, sich loszusagen und eigene Wege zu gehen, auf der anderen Seite fühlt er sich ohne Luxus und Angestellte, die ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen, aufgeschmissen, ist er doch nichts anderes gewohnt.
Charakterzüge: Herrisch, Eitel, Spöttisch, Ungnädig, Verwöhnt, Egozentrisch. Netter Kerl.
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Re: Neuseeland

Beitragvon Bonnie » Mi 21. Sep 2011, 19:39

Name im RS: Lillian Mitchell
Status: Dienstmagd
Alter: 17 Jahre
Aussehen: Ihr Haar ist so hell, dass es manches mal mehr weiß als blond erscheint, wie es ihr beinahe Hüftlang um die schmale Figur spielt. Häufig hat sie die leichten Wellen zu einfachen Zöpfen geflochten, denn zu mehr fehlt ihr die Zeit und die.. nun ja, die eigene Magd. Im krassen Gegensatz zu den hellen Haaren und der ebenso hellen Haut sind Lillians Augen dunkelbraun, wirken fast schwarz und wie zwei Edelsteine in dem schmalen Gesicht, mit dem stetigen, höflichen Lächeln auf den Lippen.
Vorgeschichte: Lillian wuchs in einer Großfamilie auf, hatte fast ein Dutzend Geschwister, von denen die meisten noch im Kindbett verstarben und dennoch, hatten sie nie genügend Geld oder Nahrung, um alle Mäuler zu stopfen. So kam es, dass Lillian mit nicht mal zehn Jahren auf den Feldern Londons mit anpacken musste und schließlich, vier Jahre später, für ein kleines bisschen Gold und ein Schaf verkauft wurde, als Dienstmagd an die wohlhabende Familie Baxter. Aber es geht ihr ja gut, dass sagt sie sich immer wieder selbst, ehe sie die Kleider anzieht, die man ihr gibt, und die Aufgaben erledigt, die man ihr aufträgt. Alles in allem ist sie ein sehr verträglicher, ruhiger Mensch, der sich mit allem zufrieden gibt, solange man ihr ihren Frieden lässt.
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